Originaltitel: Snow White and the Huntsman
Regie: Rupert Sanders
Drehbuch: Evan Dougherty, John Lee Hankock
Länge: 127 min
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
Premiere [DE]: 31. Mai 2012
Darsteller: Kristen Stewart, Charlize Theron, Chris Hemsworth, Sam Claffin...
Inhalt
Als die eitle Königin eines Tages wieder ihren Spiegel nach der
Schönsten im ganzen Land befragt, steigt ihr bei der Antwort die
Zornesröte ins Gesicht: Der Spiegel verkündet, dass ihr ein Mädchen
namens Schneewittchen den Rang abgelaufen hat. Die neidvolle Herrscherin
schickt sogleich ihren besten Jägersmann Eric in die Wälder, damit
dieser die Konkurrentin tötet. Als Eric jedoch der schönen Snow White
begegnet, verfällt er ihr vom ersten Moment an und hilft ihr fortan bei
ihrem Unternehmen, die böse Königin zu besiegen.
(Produktbeschreibung Amazon)
4 Eindrücke
Dennoch kann man Snow White nicht wachküssen lassen und danach die Prinzessin zusammen mit den beiden Herren gar nicht mehr zeigen bzw. sie nicht mehr miteinander reden lassen. Und da sind wir schon wieder beim Hauptproblem, dass hier kaum miteinadenr gesprochen wurde.
Als ich den ersten englischen Trailer zu "Snow White and the Huntman" gesehen habe, war ich wirklich gespannt auf den Film und habe mich sehr auf den deutschen Starttermin gefreut. Mit entsprechend großen Erwartungen habe ich mir den Film angesehen, die sind aber im Laufe des Films immer schneller verpufft sind und mich zum Schluss mit enttäuschten Gesicht zurückließen.
Kristen Steward als Schneewittchen fand ich sehr gut gewählt, für diese Rolle, wenn auch viele sie nicht für geeigent halten. Zum einen weil sie nur wenige Gesichtsausdrücke zur Verfügung hätte und diese aber auch alle ähnlich wären. Zum anderen sollte sie ja eigentlich hübscher sein als die Königin, aber von Charlize Theron total überstrahlt wurde. Das es in "Schneewittchen" auch um innere Schönheit geht, die die äußere besiegt, wird von vielen außer Acht gelassen. Ich persönlich kann mich diesen Meinungen nicht anschließen und fand Kristen Steward passend für die Rolle.
Genau so fand ich die anderen Besetzungen fanatsisch.
Doch leider wurde den Schaupielern nicht die Möglichkeit gegeben ihr Talent zu zeigen. Nur Chalrlize Theron, als böse Königin, besaß in diesem Film Charakter und das war mehr als Snow White, Jäger, Zwerge und "Prinz" zusammen genommen.
Die Dialoge die im Film vorkamen waren wirklich auf ein Minimum beschränkt gewesen und fanden hauptsächlich zwichen der Königin und ihrem Bruder oder Spiegel statt.
Wo doch "Snow White and the Huntsman" im Titel stehen, haben die beiden doch recht wenig in der Verfilmung zu melden.
2. Der Film hat eine spannende Handlung, diese ist aber, wie ich finde, nicht ganz so geglückt umgesetzt wurden.
Die Zwerge sind hier wirklich nur Nebendarsteller und haben nicht wirklich viel zu tun oder zu sagen, außer dem Jäger zu verkünden dass Snow White, die "Eine" ist, die die böse Königin besiegen wird.
Dann wurde eine leichte romatische Bindung zu ihrem Jugendfreund, dem "Prinen", angedeutet genauso wie zu dem Jäger, Eric. Auf diese wurde aber nicht näher eingegangen, was ich aber noch mit beiden zugedrückten Augen verzeihen kann, da diese Schneewittchen Verfilmung ein Abenteuer/Actionfilm sein sollte und keine Romanze.
Dennoch kann man Snow White nicht wachküssen lassen und danach die Prinzessin zusammen mit den beiden Herren gar nicht mehr zeigen bzw. sie nicht mehr miteinander reden lassen. Und da sind wir schon wieder beim Hauptproblem, dass hier kaum miteinadenr gesprochen wurde.
3. Ein wirklich großes Plus kann der Film aber bei der bildlichen Umsetzung für sich verzeichen, den diese war wirklich fanatsisch und man merkte sofort, dass genau darauf das Hauptaugenmerk der Filmemacher lag.
Großartige Bilder und eine sehr aufwendiges Designe der Umgebungen und der Kreaturen und Wesen die darin vorkommen, lassen den Film wie ein opitisches kleines Meisterwerk erscheinen.
Besonders toll fande ich den Wald der Feen und die dort sehr große Liebe zum Detail. In dieser Szene hatte man auch gemerkt, das die Macher von "Alcie im Wunderland" ihr Finger im Spiel hatten.
4. In "Snow White and the Huntsman" hat sich Komoponist James Howard Newton selbst übertroffen und die epischen Bilder mit wunderbarer und mitreisender Musik unterlegt. Durch den Soundtrack wurde in dem Film eine tolle Atmophäre geschaffen die es sogar fasst geschafft hätte, die fehlenden Dialoge und Tiefe der Charakter zu überspielen.
4. In "Snow White and the Huntsman" hat sich Komoponist James Howard Newton selbst übertroffen und die epischen Bilder mit wunderbarer und mitreisender Musik unterlegt. Durch den Soundtrack wurde in dem Film eine tolle Atmophäre geschaffen die es sogar fasst geschafft hätte, die fehlenden Dialoge und Tiefe der Charakter zu überspielen.
Fazit
Meine Kritik ist vielleicht etwas hörter ausgefallen, da meine Erwartungen wirklich sehr enttäuscht wurden. Trotzdem finde ich sie gerechtfertigt.
"Snow White and the Huntsman" ist ein Hollywoodfilm, wie er im Buche steht. Gute Grundidee, eine grandiose und talentierte Besetzung , mitreisende Musik sowie epische und fantastische Bilder, ABER ohne Tiefgang und wenig Dialoge.
Hier wird sich zu sehr auf das Drumherum als auf die Charakter konzentriert, was dem Film im Gesamtbild schadet, da es nicht sein kann, dass "Snow White und ihr Huntsman" eher Nebenrollen einnehmen und den Charakter einer Wallnuss besitzen.
Schaut ihn euch an, einen Blick ist "Snow White and the Huntsman" aufjedenfall wert, aber erwartet nicht zu viel, denn der Film hält leider nicht Alles was er verspricht.
Übringens wollen die Macher einen weiteren film drehen und sich diesmal mehr Zeit in die drehbuchphase gesteckt werden, die in diesem teil gefehlt hat.
Trailer



